Ausflugsziel Tierpark Sababurg in Nordhessen: Position auf der Karte

Tierpark Sababurg Hofgeismar

Tierpark Sababurg
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aktualisiert am Oct 16, 2020
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Beschreibung

Im Tierpark leben die Heidschnucken oberhalb des Falknerberges.
© Tierpark Sababurg Im Tierpark leben die Heidschnucken oberhalb des Falknerberges.

Direkt am Fuße des Dornröschenschlosses Sababurg liegt der weitläufige Tierpark. In einer märchenhaften Umgebung leben in der ältesten zoologischen Einrichtung Deutschlands 80 verschiedene Tierarten. 

Urwildpark

Den größten Teil der Fläche des Tierparks nimmt der Urwildpark ein. Das 15 Hektar große Gehege der Heckrinder ist das größte Gehege des Tierparks. Sie grasen hier gemeinsam mit Hirschen und Wildpferden vor der malerischen Kulisse der Sababurg. In den weiteren naturbelassenen Anlagen kannst du Wölfe, Luchse, Vielfraße oder Fischotter beobachten.

Greifvogelstation

Dreimal täglich kannst du im Sommer bei einer der Flugvorführungen Falken, Bussarde, Eulen oder majestätische Adler besichtigen und ihre Flugkünste bewundern. Wenn du mutig genug bist, kannst du nach der Flugschau mit einem Handschuh ausgerüstet einen der Greifvögel auf der Hand halten und ein Foto machen lassen.

Bauernhof und Kinderzoo

Im Bauernhof triffst du auf vom Aussterben bedrohte Haustierrassen. Der Tierpark möchte durch die Haltung dieser Tierarten versuchen die Viefalt zu bewahren und sie so vor dem Aussterben retten.

Der Kinderzoo am Eingangsbereich des Tiergartens ermöglicht dir an vielen Kontaktzonen ganz nah bei den Tieren zu sein. Einige Bewohner der Gehege dürfen sogar gestreichelt werden. Besonderes Highlight sind die Schaufütterungen, bei denen du gleichzeitig das Neueste über die Tiere erfahren kannst.

Wassergeflügel

Auf der großen Vogelwiese des Tierparks leben Enten und Gänse, die mit ihren Prachtgefiedern, ihren Balzritualen und der Jungenaufzucht die Besucher begeistern. 

Entstehung und Geschichte

Im Jahr 1571 gründete Landgraf Wilhelm IV. am Fuße der Sababurg im Reinhardswald auf über 130 ha Fläche einen Tierpark, einen der ersten in Europa.

Er entstand in der Nähe des alten Dorfes Beberbeck, das in alten Urkunden mit „Biberbach“ und „Beverbiki“ benannt wird.

Verhältnismäßig leicht waren offenbar die "Biberwiesen" von den bäuerlichen Siedlern zu bewirtschaften. Und doch lagen viele der Siedlungen im Reinhardswald schon im 14. Jahrhundert wieder "wüst", offenbar aufgrund häufiger Fehden. In dieser Zeit ist auch die nahegelegene Sababurg von dem Erzbischof von Mainz errichtet worden, bevor das Gebiet nach zahlreichen Auseinandersetzungen in den Besitz der Landgrafen von Hessen kam.

Nachdem in den Jahren 1330/ 1331 eine Wallfahrtskirche im benachbarten Gottsbüren entstanden war, diente die Sababurg zunächst besonders zum Schutz des Wallfahrtsorts und der zahlreichen Pilger und wurde 1336 dem Ritter Arnold von Portenhagen "zur Verwahrung anvertraut".

Später gab eine Pferdezucht Landgraf Wilhelm IV. dann Anlaß zur Gründung eines Tiergartens unterhalb der Sababurg, um eine wertvolle Stutenherde, die in der warmen Jahreszeit im Freien gehalten wurde, einigermaßen sicher unterzubringen, bevor im Jahre 1724, unter Landgraf Karl von Hessen-Kassel, die Pferdeherde aus dem Sababurger Mauerpark herausgenommen wurde und im ehemaligen Klosterhof zu Beberbeck (ehemals im Eigentum des Klosters Lippoldsberg) eine neue Unterkunft fand.

Für Landgraf Wilhelm IV. war die Anlage aber auch ein Ort zur Erforschung unbekannter Tierarten. Fremde Tiere bis hin zu Rentieren wurden eingeführt, nicht immer mit Erfolg.

Der Tierpark bestand in dieser Form etwa 200 Jahre, bevor er unter Landgraf Friedrich II. umgestaltet wurde. Von der barocken Umgestaltung zeugt etwa noch das Rondell im Tierpark, auf das Eichenalleen sternförmig zulaufen. Der Tierpark diente in dieser Zeit zu Parforcejagden. Ab etwa 1790 erhielt er dann seinen heutigen parkähnlichen Charakter.

Als Tierpark wurde das Gelände dann wieder im Jahr 1971 durch den damaligen Kreis Hofgeismar eingerichtet. Naturnahe Anlagen beherbergen seither u.a. Auerochsen, Wisente, Urwildpferde, Luchse, Wölfe und viele andere Tierarten.

Anfahrt

Die Erdmännchen kannst du im Kinderzoo aus der Nähe beobachten.
© Tierpark Sababurg Die Erdmännchen kannst du im Kinderzoo aus der Nähe beobachten.

Aus Kassel fährst du über die B83. Nach Hofgeismar biegst du rechts ab auf die K55, der du bis Sababurg folgst. Neben dem Tierpark befindet sich ein großer Parkplatz.

Von Göttingen kommend fährst du über die A7 bis zur Ausfahrt 75-Hann, Münden-Hedemunden und biegst ab auf die B80. Bei Reinhardshagen biegst du links ab auf die Obere Weserstraße. Du fährst auf der L3229 und biegst rechts ab. Nach ca. 7 Kilometern biegst du links ab und fährst nach Sababurg.

Videos

Luchs | 02:00
SababurgTrailer
Der Tierpark Sababurg im Reinhardswald. Eine herrliche...

Kontakt

Tierpark Sababurg
Sababurg 1
34369
Hofgeismar
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Tel.:05671/766499-0
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